Der Zusammenbruch der russisch-iranischen Militärallianz: Was ist schiefgelaufen?
Das Bündnis zwischen Russland und Iran hat sich nach dem Fall des Assad-Regimes, das den Eckpfeiler ihrer Partnerschaft bildete, von militärischer Zusammenarbeit auf wirtschaftliche und diplomatische Beziehungen verlagert. Ohne Syrien haben sich ihre strategischen Ziele auseinanderentwickelt – Russland, das sich auf die Ukraine konzentriert, sucht direkte militärische Unterstützung, während Iran seinen regionalen Einfluss durch Stellvertreterorganisationen priorisiert.
Ein kürzlich geschlossenes strategisches Abkommen formalisiert die bestehende Kooperation, enthält jedoch keine militärischen Verpflichtungen, was den Niedergang des Bündnisses verdeutlicht. Nunmehr von wirtschaftlicher Notwendigkeit angetrieben statt von gemeinsamen militärischen Ambitionen, ist ihre Partnerschaft schwächer und zunehmend unsicher.
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